Guten Tag
Als weltoffener Bürger der Europäischen Union in einer mobiler werdenden Welt des 21. Jahrhunderts kann ich nicht akzeptieren, dass der Antisemit Arndt die Identifi-kationsfigur einer deutschen Universität darstellen soll.
Europa muss sich nicht nur geographisch sondern auch mental erweitern.
Die Universität-Greifswald
täte gut daran den Namen zu ändern. Sofort. Keine Schule, nichts und nirgendwo
sollte sich mit diesem Namen schmücken! Falls mangelnde Kreativität an diesem
Faux-pas Schuld sein sollte; Universität der weißen Rose Greifswald wäre ein
Verweis auf studentisches Aufbegehren, Ausdruck eines politischen Verständnisses
und von Courage.Courage, die wir nötig haben.
Ich äußere meine Empörung durch
einen Protestbrief an die den Dekan, das Studentenwerk sowie an die studentische
Vertretung der Universität Greifswald, und lade Sie ein ebenso per Mail zu
reagieren.
mit weltoffenem Gruß
christian gauss
Mails
an:
asta@uni-greifswald.de pressestelle@uni-greifswald.de rektor@uni-greifswald.de roth@uni-greifswald.de (leiterin des akadem. auslandamtes)
und bitte auch an mich - eventuell mit einer Antwort ...
noarndt@hotmail.com
DANKE
http://forum.multimedia.uni-greifswald.de/
"der name der universität
andere leute bezahlen "mit ihrem guten Namen". die uni - greifswald sollte dies nicht tun..."
. . .
so ging die Diskussion weiter
Der ASTA der Universität Greifswald:
"Guten Tag
und vielen Dank für Ihre E-Mail, Herr Gauss. Sie ist die zweite ihrerseits an den AStA - Greifswald in meiner Amtszeit. Auch dieses Mal werde ich sie beantworten..."
...die verschiedenen Antworten: weiter
Links zu Ernst-Moritz Arndt:
Artikel der "Zeitläufe-Redaktion": Die ZEIT
http://www.ernst-moritz-arndt.de/
Wer war denn eigentlich Ernst-Moritz Arndt?
Scheinbar für die Einen ein patriotischer, anti-Napoleonischer Vorkämpfer eines geeinten Deutschlands für die Anderen ein xenophober, antisemitischer Dichter eines aggressiven Nationalismus...
Ich persönlich finde solche Zitate sehr Eindeutig:
"Da
nun aus allen Gegenden Europas die bedrängten Juden zu dem Mittelpunkt
desselben, zu Deutschland, hinströmen und es mit ihrem Schmutz und ihrer Pest zu
überschwemmen drohen, da diese verderbliche Überschwemmung
vorzüglich von
Osten her nämlich aus Polen droht, so ergeht das
unwiderrufliche Gesetz, daß
unter keinem Vorwande und mit keiner Ausnahme
fremde Juden je in Deutschland
aufgenommen werden dürfen, und wenn sie
beweisen können, daß sie
Millionenschätze bringen..." und "Ich will den Haß gegen die Franzosen, nicht
bloß für diesen Krieg, ich will ihn für lange Zeit, ich will ihn für immer.
(...) Dieser Haß glühe als Religion des deutschen Volkes, als ein heiliger Wahn
in allen Herzen und erhalte uns immer in unserer Treue und Redlichkeit und
Tapferkeit..." [zitiert nach: "Weltgeschichte im Aufriß",
Bd. 2, Verlag Diesterweg, Frankfurt/Main 1978, Seite
191]
Die Universität selbst hat nicht geantwortet...
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Hilfe, Anmerkungen und Kommentare sind erwünscht!
noarndt@hotmail.com